Sappl Bräu: Neue junge Brauerei in der Marktgemeinde Holzkirchen

Die Feiramd Hoibe aus dem Oberland

Brauereien gibt es scheinbar wie Sand am Meer. Die höchste Brauereidichte soll angeblich Franken haben. Die Auswahl an verschiedenen Bieren ist riesig. Das Sortiment unglaublich. Verschiedene Sorten und unterschiedliche Brauarten. Und dennoch kommt immer wieder Freude auf, wenn eine neue innovative Brauerei auf den Markt kommt. Mit jungen Braumeistern, die einfach Spaß am Brauen haben. Holzkirchen im Landkreis Miesbach ist nun um eine Brauerei reicher. „Ein Bier für unsere Leut“, steht in der Holzkirchner Stimme, der Online-Zeitung für die Region. Und es heißt Sappl. Das hört sich erst einmal gut an.

Der Traum von der eigenen Brauerei

Es ist ihr Traumjob. Sie produzieren das bayerische Grundnahrungsmittel schlechthin: Bier. Wolfgang Sappl und Hubert Poschenrieder haben im bayerischen Oberland ihre eigene Brauerei gegründet. Wolfgang ist 24 Jahre alt, sein Kollege Hubert 25 Jahre. Sie haben ihren Traum Wirklichkeit werden lassen, eine Brauerei in der Heimat. Genauer gesagt in Holzkirchen. Darüber freut man sich im Ort natürlich. Ein regionales Bier mit starker Identität. Das war ihr Ziel. Und nun sind die ersten Flaschen im Umlauf. Fragt man im Ort und in der Umgebung nach, dann sind die Stimmen durchweg positiv.

Ausbildung im Oberbräu Holzkirchen

Beide lernten sich im Jahr 2009 kennen. Von Anfang an witzelten sie über ihre eigene Brauerei in der oberbayerischen Marktgemeinde. Sie absolvierten gemeinsam ihre Ausbildung beim Holzkirchner Oberbräu.

Das Oberbräu Holzkirchen: Die Marktgemeinde hat eine lange Brautradition. Mit über 400 Jahren ist die altbayerische Braukunst tief verwurzelt in Holzkirchen und dem Oberland.  Das Oberbräu Holzkirchen wurde übrigens 2007 von der Brauerei König Ludwig übernommen.

Wir schreiben nun das Jahr 2017. Und sie haben es geschafft. Ihre eigene Brauerei. Bislang gibt es zwei Sorten. Es gibt ein Helles und ein Weissbier. Und damit kommen sie gut an. Gerade im Oberland geht der Trend zur Regionalität. Weitere Biere sind bereits in Planung. Sie wollen dabei vor allem anlassorientierte Biere kreieren: für den Feierabend, als Konterhoibe oder als Frühschoppen. Das könnte durchaus interessant werden.